Babys und Eltern

Ich bitte Dich

Körpertherapeutische Schwangerschaftsbegleitung und Geburtsvorbereitung
Schwangerschafts- und Geburtsverarbeitung für Baby und Eltern

 

Bonding: Unterstützung des Bindungsprozesses zwischen Baby und Eltern,
z.B. bei Geburtstrauma oder Wochenbett-Depression
Unterstützung bei Regulierungsstörungen
(z.B. lange Schreiphasen, Unruhe, Schlaf- und Essstörungen, Koliken)

 

baby newborn sleeping on parents hands, kid and family conceptWorum es hier geht…

Bindungsfördernde Heilarbeit bietet eine sanfte und behutsame Möglichkeit, Kinder bei ihrer Reise ins Leben zu unterstützen. Der Blick ist dabei nicht nur auf das Kind gerichtet, sondern im gleichen Masse auch auf seine Eltern.

 

Mit der Geburt vollzieht sich eine tiefgreifende Veränderung im Leben des Kindes, der Mutter und des Vaters.

 

Wie verläuft diese Veränderung, wenn ein ganz neues Beziehungsgefüge entsteht? Wie gelingt eine sichere Bindung, die dieses neue Beziehungsgefüge trägt?

 

Welche Unterstützung braucht das Kind auf einer körperlichen, seelischen und emotionalen Ebene bei der Verarbeitung der Schwangerschaftszeit und insbesondere der Geburt, damit seine Ankunft in dieser Welt zu einer nachhaltigen Kraftquelle für seine ganze Lebenszeit wird?

 

Wie können die Eltern durch die Geburt ihres Kindes in einen heilsamen Kontakt mit eigenen Verletzungen aus ihrer frühesten Lebenszeit und Familiengeschichte treten und damit gleichzeitig auch ihr Kind entlasten?

 

Solche Fragen sowie die nachfolgenden Prinzipien, übernommen von Dr. Ray Castellino, dessen Arbeit mit Familien nicht hoch genug geschätzt werden kann, bilden den Rahmen für meine Begegnung mit Babys und ihren Eltern in einem geschützten Raum.

  • Gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit
  • Wahlfreiheit
  • Pause
  • Selbstfürsorge
  • Häufiger kurzer Blickkontakt
  • Berührung und Achtsamkeit
  • Vertraulichkeit

 

 

Der Einbezug der Eltern…

Die Prinzipien der Craniosacral Therapie gelten für Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder im gleichen Masse wie für Erwachsene Menschen jeden Alters. Allerdings rückt dabei die Tatsache ihrer völligen Abhängigkeit von den Eltern und damit die Beziehungsdynamik zwischen Eltern und Kind ganz in den Vordergrund und wird in der Arbeit entsprechend gewichtet.

billionphotos-1858010_small500Manchmal ist es sinnvoll, in einem Vorgespräch die Bedürfnisse der Eltern und des Kindes zu klären und Symptome in einem Kontext von Schwangerschaft, Geburt und familiärer Situation zu sehen. Ich orientiere mich dabei an einer ressourcen- und lösungsbezogenen Sichtweise.

Wie haben die Eltern die Schwangerschaft, die Geburt und die erste Zeit danach erlebt? Welche medizinischen Massnahmen waren bei der Geburt notwendig? Was wissen sie über ihre eigene Geburt und früheste Kindheit? Wie erleben die Eltern die Beziehung mit ihrem Kind, wie erleben sie das Bindungsverhalten des Kindes mit ihnen? Wie gehen sie im Alltag mit den aktuellen Schwierigkeiten um, die sie zur Suche nach Unterstützung bewogen haben? Was wünschen sie sich als Veränderung? Und ganz wichtig: was brauchen sie selbst, um den Umgang mit ihren Kindern aus ihrer Kraft heraus und auf der Basis einer stabilen Selbstanbindung gestalten zu können?

 

 

 

Wenn die Eltern ruhig und sicher werden, überträgt sich dies direkt auf das Neugeborene. Dies ist bereits ein erster und oft entscheidender Schritt auf dem Weg des Heilungsprozesses.

 

Während das Panorama dieser Fragen komplex und weitläufig erscheinen mag, sei das zentrale Anliegen unserer Arbeit einfach, natürlich und herzensnahe: eine sichere Bindung zwischen Eltern und Kind herstellen, stärken, bewahren. Das ist die Basis dafür, dass sich die meisten Schwierigkeiten, mit denen Eltern und ihre Kinder in meine Praxis kommen, auflösen können. Für diese Schwierigkeiten gibt es in den seltensten Fällen eine medizinische Diagnose (und falls es ausnahmsweise doch eine gibt, sollte sie auch im Verlauf einer Craniosacral Therapie unter ärztlicher bzw. unter Hebammen-Kontrolle bleiben.) Und mehr noch: bei den sogenannten Regulierungsstörungen können wir nach dem neusten Stand der Forschung davon ausgehen, dass nicht mehr als 5% in einer körperlichen Ursache begründet sind.

Und so orientieren wir uns in der Arbeit mit Eltern und ihren Kindern nicht nur an den Prinzipien der Craniosacral Therapie, sondern auch an der wunderbaren Arbeit von Thomas Harms und Mechthild Deyringer. Thomas Harms hat als Begründer der Emotionellen Ersten Hilfe seit den 90er Jahren im Deutschsprachigen Raum Grosses geleistet. Mechthild Deyringers Arbeit „Bindung durch Berührung“ ist uns in ihrer Natürlichkeit und Herzensnähe jederzeit ein inspirierender Wegweiser.