Persönlichkeitsentwicklung, körperbasiertes Coaching & Psychologische Beratung

IMG_5600-verkleinertWir verwenden für unser Coaching auch gerne das treffende Wort Quest. Das Wort Quest entspringt dem lateinischen  „Quaestio“ = Forschung, Frage.

Beispielhaft sind einige Situationen skizziert:

  • Da ist eine Frage im Raum, eine Problemstellung vielleicht. Es gibt mögliche Antworten und vor allem gibt es Meinungen, Erwartungen, Empfehlungen von aussen.
  • Da ist eine Entscheidung zu treffen, womöglich von grosser Tragweite, jedenfalls mit Konsequenzen. Wie so oft ist das Umfeld um Ratschläge und Meinungen nicht verlegen. Im inneren Karrussell der Gedanken verheddern sich die Fäden, die Logik dreht sich im Kreis, die Argumente heben sich gegenseitig auf.
  • Da ist eine Situation zu klären und dies wird womöglich notwendige Veränderungen aufzeigen. Aber es fehlt der Blick durch das engmaschige Gewebe der Situation oder da ist ein altes blockierendes Verhaltensmuster, das den klärenden Schritt verhindert. Und Veränderungen könnten bedrohlich erscheinen.
  • Da war doch einmal eine Vision, vielleicht ein Lebenstraum, der verwirklicht werden wollte – und könnte! Aber wie soll das gelingen angesichts scheinbar hinderlicher Lebensumstände, Zweifel, Unsicherheiten und Glaubenssätzen.
  • Und dann sind da noch die vielfältigen zwischenmenschlichen Höhenflüge, Bauchlandungen und Warum-verstehst-Du-mich-nicht-Situationen mit dem Lebenspartner, den Eltern, den Nachkommen, dem Chef oder Arbeitskollegen.

 

Ein-Sicht statt Rat-Schläge

Lösungsorientierung besteht für uns nicht darin, diese Situationen zu analysieren, zu interpretieren oder in Massnahmenkataloge umzuwandeln.

Sondern: neugierig sein, fragen, erforschen. Als ersten Schritt zu einer Lösung: anerkennen, was ist, ohne Wenn und Aber. Möglicherweise kann eine Problemstellung auch körperlich erfahrbar oder symbolisch dargestellt werden, um zu sehen, wie gross oder wie klein sie ist, wieviel Raum sie einnimmt – oder um ebenso körperlich zu erfahren, wie viel Raum da nicht mit diesem Problem gefüllt ist.

Raus aus der Verstrickung und rein in den vorhandenen Freiraum, mag er noch so begrenzt sein. Im Erforschen einer Situation einen neuen, vielleicht überraschenden Blickwinkel einnehmen und damit eine neue Erfahrung machen. Den eigenen Standpunkt kennenlernen, die eigene Stimme hören inmitten eines Stimmengewirrs. Dies ist nicht Kopfarbeit, dies ist Körperarbeit und Herzensarbeit im besten Sinne. Denn eine stimmige innere Haltung, ein eigener Standpunkt, eine Klarheit jenseits von Argumenten und Gegenargumenten, der Zugang zur eigenen inneren Wahrheit wird unfehlbar mit einem angenehm empfundenen Körpergefühl einhergehen, sei es ein Durchatmen oder besser atmen können, eine Entspannung der Muskulatur, eine körperlich spürbare Erleichterung oder ein Gefühl der Weite und des Abstands zu den beengenden Verstrickungen. Dann zeigen sich neue Wege, unerwartete Lösungen, überraschende Möglichkeiten – Kraft der eigenen Intuition und Inspiration.