Cranio für Babies & Eltern

Schwangerschaft

  • Körperliche und emotionale Unterstützung in der Schwangerschaft und zur Vorbereitung auf die Geburt
  • Rückenschmerzen
  • Optimierung der Beckenfunktion (Beweglichkeit des Beckens und des Kreuzbeins)

 

Geburt

  • Nachbetreuung der Mutter und des Kindes nach der Spontangeburt oder Geburt mit Hilfsmitteln wie Zange, Saugglocke
  • Nachbetreuung der Mutter und des Kindes nach einer Kaiserschnitt Geburt
  • Bonding: Unterstützung des Bindungsprozesses zwischen Babys und Eltern, z.B. bei Geburtstrauma oder Wochenbett-Depression
  • Nabelschnurthematiken
  • Schwierigkeiten, verursacht durch zu schnelle Geburten
  • Rücken-, Kreuz- und Steissbeinschmerzen
  • Stabilisierung des Beckens

 

Säuglinge und Kleinkinder

  • Kinder mit langen Schreiphasen, Saugproblemen, Schlafproblemen, Bauchkrämpfen
  • Unterstützung bei Behandlung von Schädelasymmetrien, Schiefhals
  • Leichte bis mittelschwere Cerebral-Parese;  Verbesserung der Lebensqualität und Erleichterung des Kontakts mit der Umwelt
  • Unklare Entwicklungsstörungen
  • Tonusprobleme (Hyper-, Hypotonus)
  • Nachbehandlung nach Unfällen oder schweren Krankheiten
  • Häufige Ohrenentzündung
  • Schielen
  • Aengste, autistisches Verhalten

Kontakt: Christoph Glauser


Zur Arbeitsmethodik

Die Prinzipien der Craniosacral Therapie gelten für Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder im gleichen Masse wie für Erwachsene Menschen jeden Alters. Allerdings rückt dabei die Tatsache ihrer völligen Abhängigkeit von den Eltern und damit die Beziehungsdynamik zwischen Eltern und Kind ganz in den Vordergrund und wird in der Arbeit entsprechend gewichtet.

Manchmal ist es sinnvoll, in einem Vorgespräch die Bedürfnisse der Eltern und des Kindes zu klären und Symptome in einem Kontext von Schwangerschaft, Geburt und familiärer Situation zu sehen. Ich orientiere mich dabei an einer ressourcen- und lösungsbezogenen Sichtweise.

Wie haben die Eltern die Schwangerschaft, die Geburt und die erste Zeit danach erlebt? Welche medizinischen Massnahmen waren bei der Geburt notwendig? Was wissen sie über ihre eigene Geburt und früheste Kindheit? Wie erleben die Eltern die Beziehung mit ihrem Kind, wie erleben sie das Bindungsverhalten des Kindes mit ihnen? Wie gehen sie im Alltag mit den aktuellen Schwierigkeiten um, die sie zur Suche nach Unterstützung bewogen haben? Was wünschen sie sich als Veränderung? Und ganz wichtig: was brauchen sie selbst, um den Umgang mit ihren Kindern aus ihrer Kraft heraus und auf der Basis einer stabilen Selbstanbindung gestalten zu können?

 

Wenn die Eltern ruhig und sicher werden, überträgt sich dies direkt auf das Neugeborene. Dies ist bereits ein erster und oft entscheidender Schritt auf dem Weg des Heilungsprozesses.

 

Während das Panorama dieser Fragen komplex und weitläufig erscheinen mag, ist das zentrale Anliegen unserer Arbeit einfach, natürlich und herzensnahe: eine sichere Bindung zwischen Eltern und Kind herstellen, stärken, bewahren. Das ist die Basis dafür, dass sich die meisten Schwierigkeiten, mit denen Eltern und ihre Kinder indie Praxis kommen, auflösen können. Für diese Schwierigkeiten gibt es in den seltensten Fällen eine medizinische Diagnose (und falls es ausnahmsweise doch eine gibt, sollte sie auch im Verlauf einer Craniosacral Therapie unter ärztlicher bzw. unter Hebammen-Kontrolle bleiben.) Und mehr noch: bei den sogenannten Regulierungsstörungen können wir nach dem neusten Stand der Forschung davon ausgehen, dass nicht mehr als 5% in einer körperlichen Ursache begründet sind.

Und so orientieren wir uns in der Arbeit mit Eltern und ihren Kindern nicht nur an den Prinzipien der Craniosacral Therapie, sondern auch an der wunderbaren Arbeit von Thomas Harms und Mechthild Deyringer. Thomas Harms hat als Begründer der Emotionellen Ersten Hilfe seit den 90er Jahren im Deutschsprachigen Raum Grosses geleistet. Mechthild Deyringers Arbeit „Bindung durch Berührung“ ist uns in ihrer Natürlichkeit und Herzensnähe jederzeit ein inspirierender Wegweiser.

Und schliesslich bilden die nachfolgenden Prinzipien, übernommen von Dr. Ray Castellino, dessen Arbeit mit Familien nicht hoch genug geschätzt werden kann, den Rahmen für die Begegnung mit Babys und ihren Eltern in einem geschützten Raum.

  • Gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit
  • Wahlfreiheit
  • Pause
  • Selbstfürsorge
  • Häufiger kurzer Blickkontakt
  • Berührung und Achtsamkeit
  • Vertraulichkeit